Flechten

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Flechten

Flechten können sich unter bestimmten Bedingungen auf Solarmodulen und anderen Oberflächen festsetzen. Sie entstehen aus einer Lebensgemeinschaft von Pilzen und Algen beziehungsweise Cyanobakterien und können als feste Beläge auf der Oberfläche auftreten.

Auf Photovoltaikanlagen können Flechten zusammen mit Staub, Pollen, Moos und weiteren Umweltablagerungen auftreten. Besonders an Anlagen, die über längere Zeit stärker der Witterung ausgesetzt sind, können sich unterschiedliche Verschmutzungen ansammeln.

Warum können Flechten auf Solarmodulen problematisch sein?

Flechten können sich fest an der Oberfläche anlagern und dadurch zusammen mit anderen Verschmutzungen einen hartnäckigen Belag bilden. Eine solche Verschmutzung kann die freie Oberfläche der Solarmodule beeinträchtigen.

Wie stark sich Verschmutzungen auf den Solarertrag auswirken, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Stärke und Art der Ablagerungen, die Modulneigung und die örtlichen Bedingungen.

Deshalb lässt sich ein möglicher Ertragsverlust durch Flechten nicht pauschal mit einem festen Prozentsatz angeben.

Wie werden Flechten entfernt?

Bei der professionellen Solarreinigung werden Flechten und andere Ablagerungen zunächst mit geeigneter Reinigungstechnik gelöst. Dabei kommen je nach Anlage spezielle Bürstensysteme und wasserführende Reinigungstechnik zum Einsatz.

Für die Reinigung kann entmineralisiertes Osmosewasser verwendet werden. Die Kombination aus geeignetem Wasser und einer passenden Bürste ermöglicht eine gründliche und materialschonende Reinigung.

Hartnäckige Verschmutzungen

Flechten können zu den hartnäckigeren Verschmutzungen auf Solarmodulen gehören. Deshalb reicht eine einfache Reinigung durch Regen nicht immer aus.

Bei stärkeren Ablagerungen ist eine fachgerechte Reinigung sinnvoll. Die Vorgehensweise sollte dabei an die Art der Verschmutzung sowie an die Oberfläche und Bauart der Module angepasst werden.

Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht ohne Prüfung eingesetzt werden. Stattdessen sollten die Reinigungsempfehlungen des jeweiligen Modulherstellers berücksichtigt werden.

Vorbeugung durch regelmäßige Reinigung

Eine regelmäßige Kontrolle der Moduloberfläche kann dabei helfen, Verschmutzungen frühzeitig zu erkennen. Werden Ablagerungen rechtzeitig entfernt, können sich hartnäckige Beläge weniger stark aufbauen.

Bei der Reinigung können außerdem sichtbare Auffälligkeiten an den zugänglichen Bereichen der Anlage erkannt werden.

Fazit

Flechten können sich auf Solarmodulen als hartnäckige Ablagerungen festsetzen. Zusammen mit anderen Verschmutzungen können sie die saubere Oberfläche der Module beeinträchtigen.

Eine professionelle Solarreinigung mit geeigneter Bürstentechnik und, je nach Verfahren, entmineralisiertem Osmosewasser ermöglicht eine gründliche und materialschonende Entfernung solcher Ablagerungen.

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