Umweltablagerungen

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Umweltablagerungen

Umweltablagerungen sind Verschmutzungen, die durch natürliche oder örtliche Umwelteinflüsse auf Solarmodulen und Photovoltaikanlagen entstehen. Dazu gehören beispielsweise Staub, Pollen, Laub, Sand, Vogelkot, Insektenreste, Ruß und weitere Partikel aus der Umgebung. Welche Ablagerungen auftreten, hängt stark vom Standort der Anlage ab.

Wie entstehen Umweltablagerungen?

Solarmodule sind dauerhaft Wind und Wetter ausgesetzt. Deshalb können sich im Laufe der Zeit verschiedene Partikel auf der Oberfläche ablagern. In der Nähe von Feldern, Wäldern, Straßen oder Gewerbebetrieben können bestimmte Verschmutzungen stärker auftreten.

Auch längere Trockenperioden können dazu führen, dass Staub und andere Partikel nicht durch Regen abgewaschen werden. Bei geringer Modulneigung kann Schmutz ebenfalls schlechter ablaufen.

Welche Umweltablagerungen kommen häufig vor?

Zu den typischen Ablagerungen gehören:

  • Staub und Sand
  • Pollen
  • Blätter und Nadeln
  • Vogelkot und Federn
  • Insektenreste
  • Ruß und Feinstaub
  • Moos und Flechten
  • Ablagerungen aus Landwirtschaft und Gewerbe

Besonders Vogelkot kann hartnäckig an der Moduloberfläche haften. Außerdem können sich Pilze, Flechten und Moose vor allem an den Rändern der Module entwickeln.

Können Umweltablagerungen den Solarertrag beeinflussen?

Ja, starke Verschmutzungen können die Lichtaufnahme der Module beeinträchtigen. Wie groß die Auswirkungen sind, lässt sich jedoch nicht pauschal bestimmen.

Entscheidend sind unter anderem die Art und Stärke der Verschmutzung, die Modulneigung, der Standort und die Dauer der Ablagerungen. Deshalb sollte ein möglicher Ertragsverlust immer im Zusammenhang mit den tatsächlichen Bedingungen der Anlage betrachtet werden.

Umweltablagerungen professionell entfernen

Bei stärkerer Verschmutzung kann eine professionelle Solarreinigung sinnvoll sein. Dabei werden die Ablagerungen mit geeigneter Reinigungstechnik schonend entfernt.

Je nach Anlage können spezielle Bürstensysteme und entmineralisiertes Osmosewasser eingesetzt werden. Das verwendete Verfahren sollte zur Moduloberfläche, Verschmutzungsart und Zugänglichkeit der Anlage passen.

Regelmäßige Kontrolle der Solarmodule

Eine regelmäßige Sichtprüfung hilft dabei, stärkere Ablagerungen frühzeitig zu erkennen. Denn nicht jede Photovoltaikanlage benötigt im gleichen Abstand eine Reinigung. Standort, Neigung, Niederschlag und die örtliche Belastung durch Schmutz beeinflussen den notwendigen Reinigungsbedarf.

Bei deutlich sichtbaren Verschmutzungen kann eine fachgerechte Reinigung dazu beitragen, die Moduloberfläche wieder sauber zu halten.

Fazit

Umweltablagerungen lassen sich bei Photovoltaikanlagen nicht vollständig vermeiden. Staub, Pollen, Laub, Vogelkot und weitere Partikel können sich im Laufe der Zeit auf den Solarmodulen sammeln.

Wie stark solche Ablagerungen den Solarertrag beeinflussen, hängt von den jeweiligen Bedingungen ab. Eine professionelle Reinigung kann bei stärkerer Verschmutzung sinnvoll sein und sorgt für eine saubere, gepflegte Moduloberfläche.

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